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Komorbiditäten Einleitung |
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Komorbiditäten bezeichnet das gleichzeitige Vorkommen von mehreren diagnostisch unterschiedlichen und eigenständigen Krankheits- oder Störungsbildern bei einem Patienten. Dabei müssen diese nicht unbedingt in einem ursächlich gemeinsamen Zusammenhang stehen. So kann zum Beispiel ein AD(H)S-Patient zusätzlich an Tic-Störungen, Tourette-Syndrom, Epilepsie oder Zwangsstörungen leiden, ohne dass ein eindeutiger Zusammenhang zum AD(H)S bestehen muss. Außerdem kann er zusätzlich an Depressionen oder Angststörungen erkranken, ohne dass dies durch ein AD(H)S bedingt ist. In diesem Fall besteht für diese Erkrankungen eine gesonderte Prädisposition, d. h. für den Patienten besteht ein erhöhtes Risiko solche Störungen gesondert zu entwickeln. |
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Selbstverliebtheit – Selbstbezogenheit – Selbstbewunderung – Egoismus Narzisstische Wesenszüge (überhöhte Anspruchshaltung, unkritische Selbsteinschätzung, ausnützerische und egoistische Einstellung, Neid und Überheblichkeit) nehmen offenbar zu in unserer Zeit und Gesellschaft. Noch folgenschwerer wird es dann, wenn es sich um eine narzisstische Persönlichkeitsstörung handelt: selbstgefällig, dünkelhaft, aufgeblasen, wichtigtuerisch, großspurig; dabei unrealistisch überzeugt von eigenen Eigenschaften wie Erfolg, Macht, Scharfsinn, Schönheit oder gar idealer Liebe. |
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Borderline Syndrom und PTBS Einleitung |
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Das Borderline-Syndrom ist eine Persönlichkeitsstörung mit ausgeprägter emotionaler Instabilität. Zum Erscheinungsbild gehören sehr wechselhafte Stimmungen und Affekte, ein zerrüttetes Selbstbild, unterschiedlich ausgeprägte Formen traumabedingter Dissoziationen und damit verbundene Autoaggression, sowie hohe Sensibilität bei der sozialen Interaktion und ein extremes Emotionsgedächtnis. Vor allem die letzten beiden Symptome sind häufig Ursache für soziale Konflikte. Die Abkürzung BPS steht für Borderline-Persönlichkeits-Störung.Die Abkürzung PTBS steht für Post-Traumatische-Belastungs-Störung. Darunter werden unterschiedliche psychische und psychosomatische Symptome zusammen gefasst, die als Langzeitfolgen eines oder mehrerer Traumata verstanden werden. Schwere, Zeitpunkt und Dauer der Traumatisierung beeinflussen die Ausprägung und den individuellen Grad der Beeinträchtigung. |
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Die moderne Medizin geht heute davon aus, dass es eine Reihe von Ursachen für die Entstehung von Depressionen gibt. Erbliche (genetische) Veranlagungen Kinder eines bereits depressiv erkrankten Elternteils können mit einer höheren Wahrscheinlichkeit von dieser Erkrankung betroffen sein als Nachkommen von Eltern, die nie unter einer Depression litten. |
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Die Manie ist eine affektive Störung (Affekt = Gemütszustand) mit gehobener Stimmung, Antriebssteigerung, Denkstörungen sowie evtl. Wahn. Die Manie tritt nur selten isoliert auf. In den meisten Fällen bildet sie den Gegenpol zur Depression. Bei sogenannten bipolaren affektiven Störungen oder auch manisch-depressiven Erkrankungen wechseln sich manische Phasen mit depressiven Perioden unterschiedlicher Dauer ab. |
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wörtlich übersetzt "ausgebrannt", ist ein Zustand der inneren Leere, der seelischen Verausgabung, ein Infarkt der Seele bei der Betroffene nicht nur ihre wiederaufladbaren Energien abgegeben haben, sondern in ihrer Substanz angegriffen und geschädigt sind. Körperliche Krankheitszeichen gehören dazu, denn bekanntermaßen bilden Körper, Seele und Geist eine unzertrennliche Einheit. |
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Gilles-de-la-Tourette-Syndrom |
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Gilles-de-la-Tourette-Syndrom (kurz: Tourettesyndrom) ist eine neuropsychiatrische Erkrankung, die durch das Auftreten von Tics charakterisiert ist. Bei den Tics handelt es sich um unwillkürliche, rasche, meistens plötzlich einschießende und mitunter sehr heftige Bewegungen, die immer wieder in gleicher Weise einzeln oder serienartig auftreten können. |
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(franz. das Zucken der Glieder, der Tick im Sinne von wunderliche Angewohnheit) bezeichnet eine rasche, unwillkürliche, unregelmäßig wiederkehrende motorische Entladung in einzelnen Muskeln oder Muskelgruppen. Nach außen wahrnehmbar dringt ein solcher Tic durch zum Teil heftige körperliche Bewegungen oder Lautäußerungen.
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