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Verbrauchen HB weniger Zucker beim Denken?
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Thema: Verbrauchen HB weniger Zucker beim Denken? (Gelesen 519 mal)
Quitte
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Verbrauchen HB weniger Zucker beim Denken?
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am:
März 06, 2010, 18:05:55 »
Mein Mann hat gestern etwas interessantes im Internet gefunden: angeblich verbrauchen Hochbegabte weniger Zucker beim Denken und dementsprechend ist ihr Blutzuckerspiegel höher und Betroffene wären dadurch dann auch zappeliger.
Hat Jemand schon mal was davon gehört?
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Fiona
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Re: Verbrauchen HB weniger Zucker beim Denken?
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#1 am:
März 06, 2010, 23:00:09 »
öhm ... ich nicht - aber ich wär interessiert daran, WAS Ihr da genau gefunden habt - verlinkst Du es mal?
Das wär nett.
Die Fi
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dinofelis
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Dieses Post ist ein Naturschutzgebiet!
Re: Verbrauchen HB weniger Zucker beim Denken?
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#2 am:
März 07, 2010, 15:56:42 »
mich würde das auch interessieren. denn ich kann mir das nicht vorstellen, eher hab ich das gefühl, dass ich mehr zucker oder kohlenhydrate brauche, denn das gehirn braucht ja durch die mehrleistung mehr nachschub. zudem habe ich das gefühl, die zappeligkeit sei nicht die folge des zuckerkonsums, sondern eher umgekehrt: zucker dient als "selbstmedikation" auch bei ads. seit der medikation brauche ich jedenfalls weniger zucker.
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Quitte
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Re: Verbrauchen HB weniger Zucker beim Denken?
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#3 am:
März 07, 2010, 16:11:33 »
http://www.mysnip.de/forum-archiv/thema/3336/143869/Hochbegabte+und+Zucker.html
und
http://www.learn-line.nrw.de/angebote/schulberatung/main/medio/banlass/lernen/begabung_def.html
http://www.brandeins.de/archiv/magazin/wieder-was-geschafft/artikel/schlaue-denken-wenig-nach.html
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Fiona
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Re: Verbrauchen HB weniger Zucker beim Denken?
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#4 am:
März 07, 2010, 22:03:34 »
So richtig viel Info, die die Theorie mit dem erhöhten Blutzuckerspiegel stützen könnte, ist da nicht herauszulesen...
Wichtig wär (zumal für so eine gewagte Schlussfolgerung wie oben beschrieben) zB die Information, ob der niedrigere Glukoseverbrauch des Gehirns tatsächlich einen signifikanten Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben kann und wenn ja - was unwahrscheinlich ist - ob es sich dann tatsächlich in einen bedenklichen Bereich erhöhen könnte.
Das ist nämlich eigentlich überhaupt nicht zu erwarten, da sich der Blutzuckerspiegel individuell reguliert.
Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel ist pathologisch und weist eher auf eine Störung im Stoffwechsel (Stichwörter wären hier: Leber, Bauchspeicheldrüse, Insulin, Kohlehydratstoffwechsel) hin, als dass es eine übliche 'Begleiterscheinung' einer Hochbegabung sein könnte.
Der gesunde Körper reagiert auf einen zu hohen Blutzuckerspiegel (nach erhöhter Aufnahme) verschiedentlich. Die Glukose wird in Glukogen umgewandelt und lagert sich in Leber und in den Muskeln ab, zudem wird im Körper Glukose auch in Fett umgewandelt.
Würde der niedrigere Verbrauch WIRKLICH einen dauerhaft höheren Blutzuckerspiegel verursachen, müssten Hochbegabte - da ja der Körper irgendwohin muss mit der Glukose - durchschnittlich häufiger Leberschäden, Diabetes Typ2, und ein höheres Gewicht haben...
Das ist aber, glaube ich, sogar schonmal widerlegt worden.
Außerdem wage noch zu behaupten, dass hochbegabte Menschen ihr Gehirn gern richtig anstrengen, sich gar nicht zufriedengeben mit Denkaufgaben, die sie 'automatisch, quasi 'mit Links' machen - wir reden hier aber die ganze Zeit von
niedrigerem
Glukoseverbrauch bei
gleicher
Denkleistung!
- beschäftigen sich intelligentere Menschen aber nicht mit Dingen, die ihren Hirnschmalz anregen? Also mit eher schwierigeren Denkaufgaben? Da wäre dann der Glukoseverbrauch auch wieder höher...*nurmalsoanmerk*
Die Fi
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Quitte
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Re: Verbrauchen HB weniger Zucker beim Denken?
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#5 am:
März 08, 2010, 00:08:32 »
Viel Info ist wirklich nicht in den Artikeln enthalten - das sehe ich genau so (mein Mann hatte den Forumsbeitrag gefunden).
Ich denke auch nicht, dass damit ein permanent erhöhter Blutzucker gemeint ist, sondern eher im Vergleich zu "normal Begabten" wenn beiden entsprechend eine schwierige Aufgabe gestellt wird. Während normal Begabte nach einiger Zeit erschöpft sind, haben Hochbegabte vielleicht noch entsprechendes Potential übrig, ggf. auch in Form von Blutzucker??
Des weiteren mag es sehr wohl sein, dass HB sich entsprechende Herausforderungen suchen, aber wenn man an die hochbegabten Leistungsverweigerer denkt... Ich kann mir schon vorstellen, dass Kinder zappelig werden, wenn sie mental nicht ausgelastet sind und dass die HB dann ggf. auch gar nicht erkannt wird.
Meine Tochter habe ich immer "schwierige Mathe Aufgaben gegeben, wenn sie etwas durchgeknallt war - in der ersten Klasse hat das auch geholfen und sie war danach ausgeglichener (gemäß: durchgeknallt? dann Matheaufgaben fällig!). Bei ihr kann ich allerdings nicht so sagen, dass sie sich selber Herausforderungen sucht (abgesehen davon, dass sie in Mathearbeiten Aufgaben im Kopf löst - obwohl nicht gefordert - um der Lehrerin zu zeigen, dass sie die Aufgaben auch im Kopf lösen kann.)
Jetzt (3.Klasse) wird es aber immer schwieriger sie zu irgendwelchen Aufgaben zu motivieren, wenn ich der Meinung bin es täte ihr gut mal wieder ihren Kopf anzustrengen
, das Fräulein weiß halt genau was es will und schlägt sich eher mit Minimaleinsatz durchs Leben.
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KleineFeder
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Re: Verbrauchen HB weniger Zucker beim Denken?
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#6 am:
März 08, 2010, 18:58:47 »
Also weniger Zuckerverbrauch bei HB ist mir neu...aber ich hab irgendwo gelesen und auch schon gehört, dass der Glukoseumsatz im Gehirn bei AD(H)Slern niedriger ist als bei Normalos. Und man deshalb bei MPH-Einnahme auch immer genügend essen soll, da mit MPH der Glukoseumsatz gesteigert wird und wenn man dann nicht genug Kohlenhydrate intus hat, Kopfschmerzen bekommt....
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dinofelis
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Re: Verbrauchen HB weniger Zucker beim Denken?
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#7 am:
März 08, 2010, 19:18:46 »
aha
das ist mir so noch nie aufgefallen. hatte eher den eindruck, ohne mph mehr zucker zu brauchen, damit der "motor läuft"
also mal bei koppweh einen würfelzucker lutschen?!?
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KleineFeder
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Re: Verbrauchen HB weniger Zucker beim Denken?
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#8 am:
März 09, 2010, 07:08:54 »
Hallo Dinofelis,
schau mal hier
http://www.gesundheitsseiten.de/start.php?nas=l,0400,0054&thema=Nebenwirkungen&SID=f84a64831f8f79fcbee48a587c543429
und da unter dem ersten Punkt (Kopfschmerzen)....
KleineFeder
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Herr, wirf Hirn vom Himmel! (Redensart)
KleineFeder
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Re: Verbrauchen HB weniger Zucker beim Denken?
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#9 am:
März 09, 2010, 07:18:09 »
ach ja, zu Süßem:
Zitat
Zucker mobilisiert im Gehirn Substanzen, die Glücksgefühle verschaffen, Schmerzen lindern und schlechte Laune vertreiben.
Das Gehirn hat ein enges Verhältnis zum Zucker: Es ist das einzige Organ, das seine Energie ausschliesslich aus Zucker schöpft. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Reis isst, Fleisch oder eine Torte: Der Körper kann sowohl Stärke, Fett als auch Eiweiss in den gehirngerechten Zucker Glukose umwandeln. Einen drogenähnlichen Kick bewirken jedoch nur Speisen, die auch süss schmecken: Sie greifen über die Süssrezeptoren auf der Zunge und die Geschmacksnerven zünftig in den Hirnstoffwechsel ein. Aber auch nach dem Verdauen, als Bestandteil im Blut, wirkt Zucker im Gehirn. Lange Zeit glaubten Wissenschafter, Nahrungsmittel könnten grundsätzlich nicht süchtig machen. Inzwischen sind sie nicht mehr sicher, denn neue Studien zeigen erstaunliche Parallelen zwischen der Lust auf Süsses und dem Verlangen nach Drogen.
Die Vorliebe für Zucker ist offensichtlich angeboren. Schon Neugeborene reagieren entzückt, wenn man ihnen Zuckerlösung in den Mund träufelt. Bei bitteren Lösungen verziehen sie angeekelt das Gesicht.
Zur Erklärung dieser Neigung müssen meist unsere Vorfahren aus der Steinzeit herhalten: Süsse Früchte waren nach dieser Theorie die raschen Energiespender der Urzeit. Weil Süsses gut schmeckt und Lust auf mehr macht, hätten sich die frühen Menschen nichts entgehen lassen, was Zucker enthielt. Doch das Argument greife zu kurz, sagt Wolfgang Langhans, Experte für Essverhalten an der ETH Zürich. Denn wir nehmen viel mehr Energie in Form von anderen Kohlenhydraten auf, zum Beispiel mit der Stärke in Kartoffeln, und die schmeckt fad. Nur die kleinen Zuckermoleküle schmecken süss auf der Zunge. «Es gibt noch keine schlüssige Antwort darauf, warum wir diese angeborene Vorliebe haben», sagt Langhans.
Wegen seines Nährwerts allein hat sich die Lust auf Zucker wohl nicht ausgebildet. Aber weshalb dann? Zucker scheint einiges mit kalorienlosen Drogen wie Morphin oder Heroin gemein zu haben. So wirkt er im Gehirn über das gleiche System wie diese Opiate, wenn auch viel schwächer, haben Hirnforscher herausgefunden. Ratten sind wie Menschen, was Süsses angeht. Doch gibt man ihnen ein Medikament, das die Andockstellen für Opioide (opiatähnliche Substanzen) im Gehirn blockiert, haben die Tiere plötzlich keinen Appetit mehr auf süsse Speisen.
Ziel dieser Tierexperimente ist es, dereinst Patienten mit Essstörungen zu helfen. In der Tat wirkte der Opioidblocker auch bei Bulimie-Patienten, die zwanghaft Esswaren in sich hineinstopfen und dann wieder erbrechen. Bei Versuchen mit dem Medikament assen sie nur noch halb so viele Kekse oder Schokoriegel, aber gleich viele Salzstangen und Erdnüsse wie zuvor.
Dass Zuckerkonsum im Hirn ein ähnliches Verlangen auslöst wie Drogenkonsum, führt auch zu einem ähnlichen Gewöhnungseffekt. Ratten, die mit Zucker «angefixt» wurden, zeigten ohne süssen Nachschub Entzugssymptome, die verblüffend denen von Drogensüchtigen auf Entzug glichen: Zähneklappern, Schüttelfrost und Depressionen (die sich bei Ratten als generelle Antriebsschwäche äussern). Die Ursache dafür ist ein Umbau im Gehirn: Während die Ratten Zucker konsumierten, bildeten sich dort neue Andockstellen für Opioide und für den Hirnbotenstoff Dopamin, fand der Neurobiologe Bart Hoebel von der Princeton-Universität heraus. Während die Opioide einen Lustgewinn verschaffen, nimmt das Dopamin Einfluss auf das Gedächtnis, damit man sich an den Zuckergenuss erinnert und ihn wieder sucht. Dieser Umbau sensibilisiert das Gehirn auf den süssen Reiz und heizt so das Verlangen an. Wird die Substanz dann abgesetzt, kommt es zu Entzugserscheinungen.
Das Zusammenspiel von guten Gefühlen und Gedächtnis nennen Wissenschafter das «Belohnungssystem». Es liegt beim Menschen im Nucleus accumbens im Zwischenhirn – schräg oberhalb der Augäpfel. Dort bewirken Hirnchemikalien wie Dopamin, dass man gute Erfahrungen zu wiederholen versucht, negative jedoch meidet.
Süsses gehört zu den Erfahrungen, die das Gehirn als angenehm registriert, genau wie Sex, beruflicher Erfolg oder Zärtlichkeiten. Dafür sorgt auch ein weiteres Molekül: der Glücksbotenstoff Serotonin. Zucker bewirkt die Ausschüttung von Serotonin im Gehirn, und wenn die Hirnzellen von Serotonin umspült werden, ist der Mensch froh und zufrieden. Bei Depressionen mangelt es an Serotonin im Gehirn; ebenso im Winter, denn Tageslicht kurbelt die Serotoninbildung an. Daher die besonders starken Gelüste auf Süsses im Winter.
Zucker macht also froh – aber süchtig? Heisshunger und Entzugssymptome allein machen noch keine Sucht. Manche übergewichtigen Leute berichten, dass sie ohne Zucker depressiv und niedergeschlagen werden. «Doch einen Zuckersüchtigen, der laufend seine Zuckerration steigert, high durch Süsses wird und schwere Entzugserscheinungen nach dem Absetzen hat, gibt es nicht», erklärt Volker Pudel, Ernährungspsychologe an der Universität Göttingen. Wissenschafter sprechen darum nicht von Sucht, sondern von Zuckermissbrauch............
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dinofelis
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Re: Verbrauchen HB weniger Zucker beim Denken?
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#10 am:
März 09, 2010, 08:52:09 »
ah, danke für den link
kopfschmerzen als nebenwirkung von mph kenne ich in dem sinne nicht, nur wetterbedingte kopfschmerzen alle paar wochen. stresskopfschmerzen sind mit mph seltener. aber das mit der hypoglykämie kenne ich, das wirkt sich bei mit aber eher in müdigkeit und reizbarkeit aus. ich habe schlichtweg keinen hunger "zwischendurch" oder kein bedürfnis, zwischendurch was zu essen und mag mich da auch nicht dazu zwingen. aber das mit dem würfelzucker werde ich jetzt wirklich mal testen.
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Re: Verbrauchen HB weniger Zucker beim Denken?
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#11 am:
März 09, 2010, 22:06:56 »
also im moment kann man bei mir auf der arbeit fast die uhr dannach stellen wann ich unterzuckert bin
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