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Juli 31, 2010, 19:09:32
 
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Autor Thema: Dyskalkulie  (Gelesen 1025 mal)
Heike
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« am: Oktober 16, 2006, 21:24:46 »

Gibt hier vielleicht noch mehr Eltern, die sich mit der Rechenschwäche ihrer Kinter "herumplagen"? Ich wäre für Erfahrungen und Tipps dankbar.
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Wer kämpft kann verlieren, aber wer nicht kämpft hat schon verloren.
Heike
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« Antwort schreiben #1 am: November 02, 2006, 22:22:12 »

Nicht?  Da bin ich überrascht...

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ilo
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« Antwort schreiben #2 am: November 02, 2006, 23:59:14 »

Hallo Heike,

bei meinem Älteren wurde in der 2. Klasse eine Dyskalkulie vermutet, da ihm jegliches Verständnis für Zahlen fehlte, was im Übrigen schon immer so war. Seinerzeit, es ist 4 Jahre her, habe ich mich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und auch nachgeforscht, wo ich für ihn Hilfe erlangen kann. Er hatte sogar schon einen Testtermin an der Uni Bielefeld, um dort in ein Programm zur Förderung von Dyskalkulie-Kindern aufgenommen zu werden.

Innerhalb der Wartezeit hat sich das Thema jedoch mit Beginn der medikamentösen ADS-Therapie von selbst erledigt.  Smiley Gleichzeitig mit den Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen "verschwand" unter der Medikamentenwirkung auch das "Zahlenwirrwarr" (O-Ton Sohnemann) im Kopf meines Sohnes. Heute, als Schüler eines Gymnasiums, schreibt er in Mathe meist 2er, seltener 3er und letztens sogar eine 1.

In einer Apothekenzeitschrift ist mir vor kurzem ein Artikel über Dyskalulie aufgefallen, der gar nicht schlecht war. Ich schaue morgen mal, ob ich ihn irgendwie online stellen kann.

LG
ilo
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Heike
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« Antwort schreiben #3 am: November 03, 2006, 21:02:30 »

Danke ilo, wäre nett, wenn du mir den Artikel schicken könntest.

Die Hypie-Therapie hat leider nicht bei uns geholfen... Aber ich kämpfe weiter! Wahrscheinlich werde ich mich mal wieder direkt ans Kultus-Ministerium in Dresden  wenden. Mal sehen, obs da was neues gibt. Solche Antwort-Briefe helfen dann zumindest bei den Behörden und in der Schule. Dadurch ist sie auch in der Grundschule einzeln von ihrer Mathelehrerin gefördert worden.
Naja  und per e-mail bin ich auch mit dem Landeselternrat in Kontakt, vielleicht haben die auch noch paar Tipps. Wobei - eigentlich habe ich schon mehr erreicht als sie dort geglaubt hatten. Die Mittelschule fängt nämlich nächste Woche auch mit der Einzel-Förderstunde an... Zumindest vorübergehend...
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ilo
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« Antwort schreiben #4 am: November 03, 2006, 21:36:29 »

Hallo Heike,

gerne! Wie ich jedoch gerade feststellen musste, ist die Zeitschrift meinem heutigen Aufräumwahn zum Opfer gefallen  Wink, also werde ich gleich erst einmal zur Papiertonne latschen - mit Taschenlampfe bewaffnet  8). Aber dann kommt er, versprochen.

LG
ilo
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Heike
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« Antwort schreiben #5 am: November 03, 2006, 21:39:29 »

 Shocked Shocked Shocked ilo nicht Shocked Shocked :onachts im Dunkeln Shocked Shocked :odie Tonne zerwühlen Shocked Shocked :owas sollen die Leute denken Cheesy Cheesy Cheesy...

Nein ernsthaft, so viel Umstände brauchst du dir wirklich nicht machen! Das ist ja schon peinlich... Huh.

Danke trotzdem für das Angebot.
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ilo
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« Antwort schreiben #6 am: November 03, 2006, 21:55:18 »

 Grin Quatsch, ist doch meine eigene Schusseligkeit und Bewegung ist gesund  Wink. Außerdem lag sie zufällig fast oben drauf.

Ich habe dir den Artikel eingescannt. Du müsstest ihn so vergrößern können, dass er gut leserlich ist.

LG
ilo

* dyskalkulie-medical tribune.pdf (2273.48 KB - runtergeladen 38 Mal.)
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« Antwort schreiben #7 am: November 04, 2006, 12:48:37 »

ach ilo
du bist so wunderbar
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ilo
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« Antwort schreiben #8 am: November 04, 2006, 22:28:55 »

Ach Nanna,

du bist noch wunderbarer 
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Heike
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« Antwort schreiben #9 am: November 05, 2006, 02:16:13 »

@ilo,

tausend Dank, du bist wirklich ein Schatz Wink.

Schönen Sonntag noch, Heike
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fanta
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« Antwort schreiben #10 am: Februar 19, 2007, 14:50:32 »

Jetzt klink ich mich auch einfach mal rein. ich habe eine  Tochter mit ADS,Dyskalkulie und Verdacht auf LRS.Tolles Paket, was.
Die Rechenschwäche wird bei einer speziell geschulten Heilpädagogin therapiert.Das funktioniert ganz gut, zumal die Tochter alle BEmühungen meinerseits im Keime erstickt. Sie nimmt von mir einfach nichts an, da kann ich  machen was ich will.Zur Visualisierung der Zahlen habe ich alle Zahlen von 1-30 mit Klebefolie auf die
Fliesen im Gang geklebt. Da siehts sie es jeden Tag tausendmal.Manchmal hüpft sie mit Zahnbürste im Mund die Zahlen einfach ab, ob sie sich  dabei etwas merken kann, weiss ich auch nicht. Der Kleinen Schwester hilfts jedenfalls. Wenn sie rechnen muß, hüfpt sie manchmal das Ergebnis einfach ab. Grundsätzlich ist sehr wichtig, daß der Zahlenraum bis 10 absolut sicher sitzt. Bei meiner Tochter leider immer noch nicht da.Sie rechnet immer noch heimlich mit den Fingern.
Möglich ist natürlich auch der Computer, z.B.Mathetiger macht meine Kleinsste ganz gerne, hat aber auch keine Rechenschwäche.
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smmieze
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Das bin ich in Wien bei einem Heurigen



« Antwort schreiben #11 am: Januar 26, 2010, 00:43:06 »

Hi, alle miteinander!

Ich bin neu hier und wühle mich mal so durch die einzelnen Themen.

Bei mir ist !noch! nicht festgestellt worden, ob ich auch noch Dyskalkulie habe, aber ich vermute es. Zumindest habe ich schon seit der Grundschule derbe Probleme, wenn es ums Jonglieren mit Zahlen geht.
Wenn sich meine Oma in der Grundschule nicht tagtäglich mit mir hingesetzt hätte, wäre ich u.a. in Mathe, noten-technisch nie über die 3.Klasse hinweg gekommen, weil ich trotz intensiver Nachhilfe in der Schule gerade einmal das kleine 1x1 mit Hängen und Würgen geschafft habe. Mit blankem Lernen der Zahlenreihenfolgen, was dazu führt, das ich auch heute noch Schwierigkeiten habe, eine einzelne Rechnung auszuführen und zeitweise die Finger zum Abzählen nutze. Zwischenzeitlich hielt es sich in Grenz

Nachdem ich die Realschule wegen 5 in Mathe und Geschichte (auch wieder die Zahlen!) verlassen musste, ging es an der Hauptschule fröhlich so weiter und ich schrieb z.B. in 2 Arbeiten 5, als es um den Satz des Pythagoras ging.
Ich begriff Pythagoras erst, als sich der Mathe-Lehrer am späteren Realschul-Kurs der VHS mit mir 10 Minuten  oder hinsetzte. Dann schrieb ich jedoch spontan eine 2! Lag es am Lehrer oder daran, dass ich das Wissen unwissentlich vertiefte???   

Trotz guter Erklär-Fähigkeit meines Lehrers blieb ich später doch wieder bei einem 4-er Schnitt und nach intensiven Übens vor den schriftlichen Prüfung mit einem 2-er Kandidaten in Mathe (da begriff ich übrigens alles), absolut abglitt und man mir in der mündlichen, zusätzlich die Prüfungsangst, jedes Wort aus der Nase ziehen musste.

In der Ausbildung fing die ganze Qual von vorne an. Ich konnte, immer noch, kein Sinus und als ich meinen Lehrer, der der absolute Idiot vorm Herrn war, darauf ansprach, erklärte er mir lediglich, dass "Wissen kumulativ ist", half mir jedoch auch nicht weiter! Haha, sehr witzig! Und so hilfreich! Erst vor ein paar Monaten habe ich dann den Sinus-Satz verstanden. Alleine und einfach so!

Die Zahlen beginnen irgendwann vor meinen Augen zu "tanzen" und ich verliere den Überblick.

Naja, Fakt ist, dass ich Angst vor höheren Gleichungssystemen und allem was darauf aufbaut (Binomischen Formeln, Parabeln, Potenzen, usw) habe.
Traurig aber wahr: U.a. deswegen habe ich die FOS-Gesundheitspflege nicht anfangen - Und jetzt werde ich nicht mehr können, weil ich über 30 bin und kein BaFöG mehr bekomme.

Wer kennt das?
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Quitte
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« Antwort schreiben #12 am: Januar 26, 2010, 11:30:58 »

Dyskalkulie haben wir definitiv nicht in unserer Familie. Aber ich habe eine Tipp, der vielleicht helfen könnte. Ich habe meinen Kindern den Zahlenteufel von Enzensberger gekauft. Das macht Spaß und bringt einem Zusammenhänge auf nette Art näher. Wir haben das PC Spiel, es gibt es aber auch in anderer Form.
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Lachen ist die beste Medizin!
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